Mai 23 2012

Decke(l) drauf!

Geschrieben von Markus in «Projekt Haus»

Filigrandecken und Perimeterdämmung

Die Geschwindigkeit unserer Baufirma ist wirklich beeindruckend. Heute wurden bereits die Filigrandecken vom Betonwerk geliefert und auf das Kellergeschoss gesetzt. Morgen wird die Bewehrung eingelegt und dazu Leerrohre für Deckenbeleuchtung, LAN, TV, Telefon sowie die Gegensprechanlage. Sieht bestimmt spannend aus! ;-) Übermorgen soll die Decke gegossen werden; parallel dazu wird die Perimterdämmung der Kelleraußenwände angebracht. Bedeutet, dass der komplette Keller von der Bodenplatte bis zur Decke in sieben Arbeitstagen fertiggestellt sein wird. Krass!

Die Koordination der bisher beteiligten Handwerker funktioniert auch reibungslos: gestern war der Elektriker da, um Leerrohre und Dosen in die (statisch notwendigen) Betoninnenwände zu legen.

WaermepumpeAusserdem hatte die Heizungsfirma veranlasst, dass Wärmepumpe und Pufferspeicher bereits geliefert wurden. Vor allem die Wärmepumpe ist sehr schwer, und wurde deshalb noch bevor die Decke auf dem Kellergeschoß liegt und der Zugang nur noch über die Treppe möglich wäre einfach mit dem Kran reingehievt.

In unserem Hausanschlussraum - oder nennen wir ihn besser Haustechnikraum - wird es also richtig eng. Zusätzlich zur Wärmepumpe und dem Pufferspeicher muss die Lüftungsanlage dort rein, dazu die Anschlüsse für Wasser, Strom und Telefon (letzterer brauch nicht wirklich viel Platz). Die Technik für sämtliche Anschlusseinrichtungen mit Zählerschrank, Sicherungskasten, Patchpanel für die Netzwerkverkabelung, Telefonanlage und die Verteiler für’s Satelliten-TV dafür aber umso mehr.

Innenwände im Keller

Überhaupt gibt es fast täglich kleinere und größere Herausforderungen. Die Umstellung von der ursrprünglich geplanten Grundwasser-Wärmepumpe auf Luft/Wasser gehörte zu den etwas größeren. Der Luft-Ansaugstutzen ist riesig und macht eine 90°-Kurve - was viel Platz benötigt, der Abluftkanal braucht ebenfalls einen großen Schacht und dazu ordentlich Dämmung, damit es nicht zu Tauwasserausfall kommt. Schließlich müssen nicht unerhebliche Mengen Luft angesaugt, und anschliessend - wenn die Wärme entzogen wurde - ebenso große Mengen eiskalte Luft wieder abgegeben werden. Natürlich erfordert das einen gewissen Abstand, damit die Wärmepumpe nicht ihre soeben abgegebene Kaltluft ansaugt, und und und…

Um trivialere Themen zu besprechen hat es sich mittlerweile bewährt, dass der Architekt und ich uns jeden Morgen, nachdem der Nachwuchs im Kindergarten abgegeben wurde auf der Baustelle treffen. Heute konnte ich also schonmal durch den Keller laufen, während die ersten Innenwände hochgezogen wurden. Dabei ging es mir wie allen, die durch einen Rohbau spazieren - es wirkte so unglaublich klein. Gut, es ist ja auch nicht wirklich groß, aber ich habe mir sagen lassen, dass es verputzt und (weiß) gestrichen doch ganz anders wirkt. Wir werden sehen ;-)

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Mai 15 2012

Fahrt aufgenommen

Geschrieben von Markus in «Projekt Haus»

PerimeterdämmungInzwischen haben wir eine richtige Baustelle am Start. Der «Grundstein» ist gelegt - und zwar in Form einer Bodenplatte. Es geht jetzt ziemlich zackig zu Werke. Vergangene Woche wurden Erdarbeiten und Baustelleneinrichtung abgeschlossen. Am Freitag konnten die Kids endlich den Kran und das tiefe Loch bewundern. Gestern wurde das Schnurgerüst vom Prüfsachverständigen eingemessen, anschliessend wurden die Grundleitungen für die Entwässerung der Sanitäreinrichtungen im Keller gelegt. Die Aussparung links im Bild ist für den Pumpensumpf; später sitzt hier eine Hebeanlage. Die Vertiefung rechts ist eine Verdickung der Bodenplatte um 25cm auf eine Fläche von 2×2 Metern. An der Stelle lastet das größte Gewicht unseres schweren Häuschens ;)

Ausserdem wurde ein Ring-Erder in der Sauberkeitsschicht unterhalb der späteren Bodenplatte verlegt. Dies ist notwendig, da der Keller als sog. weiße Wanne ausgeführt wird und wir darüber hinaus Perimeterdämmung sowohl an den Umfassungswänden (10cm) als auch unter der Bodenplatte (8cm) anbringen werden. Ein «normaler» Erder hätte keine Erdfühligkeit und würde seinen Zweck damit nicht erfüllen. Wer es ganz ausführlich wissen möchte kann einen Blick in die Fundamenterder Broschüre von elektro-plus.com werfen.

Als ich heute morgen an der Baustelle vorbeigefahren bin wurde schon fleissig an der Bewehrung gearbeitet. In die Bodenplatte werden insgesamt 3t Stahl verlegt. Und da unser künftiges Zuhause auch auf dem Heimweg liegt, lasse ich es mir nicht nehmen, auch abends kurz vorbeizuschauen. Da strahlte mir auch schon die gegossene Betonplatte entgegen.
Bodenplatte

Morgen früh wird ein kleines Kick-Off Meeting mit Architekt, Bauleiter und dem Ingenieur für die qualitätssichernde Baubegleitung abgehalten. Und dann geht’s hoffentlich zügig weiter. Der Rohbau soll bereits in sechs Wochen stehen. Für das Dach fehlen uns leider nach wie vor die Angebote. Langsam wird es knapp… Aber drei Firmen haben zumindest Interesse bekundet. Dafür haben wir vergangen Freitag endlich einer Elektroinstallations-Firma den Zuschlag gegeben. Heizung/Lüftung/Sanitär - oder kurz HLS - sollte noch diese Woche vergeben werden.

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Mai 12 2012

Sketchup

Geschrieben von Markus in «Projekt Haus»

«Deutsche Comedy-Show aus den 1980er Jahren in der ARD, die vom Bayerischen Rundfunk (BR) produziert wurde. Diether Krebs trat zwischen 1983 und 1986 zuerst an der Seite von Beatrice Richter und später Iris Berben auf […]» (Quelle: Wikipedia)

Und was hat das mit unserem Hausbau zu tun? Nichts.

Oder doch? Etwa 30 Jahre nach Start der Fernsehproduktion trägt ein schönes Stück Software diesen Namen: Google SketchUp. Die für Privatanwender kostenlose Anwendung ist eine professionelle 3D-Software, mit der relativ einfach Objekte, Häuser oder auch Landschaften erstellt werden können. Und damit wären wir auch wieder beim Thema.

An dieser Stelle vielen Dank an meinen Freund Jan für den Tipp! Schon seit Beginn unserer Haus-Planungen war ich auf der Suche nach günstigen oder kostenlosen Programmen, mit deren Hilfe man 3-D-Visualisierungen erstellen konnte. Richtig fündig geworden bin ich allerdings nicht. (Hat Google die SEO Maßnahmen für das eigene Produkt vergessen??). Seit einigen Wochen bin ich nun begeisterter Nutzer von Goolge SketchUp. Die Software ist nicht nur leicht zu bedienen, so dass man schnell zu guten Ergebnissen kommt. Es gibt auch ein großes Angebot an 3-D Objekten, die einfach importiert und in die eigenen Entwürfe integriert werden können. Für einen Computer Junkie wie mich birgt das ein gewisses Suchtpotential ;-)

Mittlerweile habe ich einige Räume unseres Hause ganz oder teilweise, und auch die Aussenansicht des «Gesamt-Ensembles» maßstabsgetreu nachgebaut. Der Detaillierungsgrad ist dabei sehr unterschiedlich, je nach Zweck. Die Möglichkeit alles frei zu drehen und damit Perspektiven zu verändern oder auch Farben und Texturen zu variieren gibt einem eine recht gute Vorstellung, wie das Endergebnis irgendwann aussehen kann. Insbesondere für diejenigen, die auf Basis eines 2-dimensionalen Werkplans keine rechte Vorstellung entwickeln können ein echter Mehrwert. Hier mal ein paar Beispiele:

Google SketchUp Beispiele

→ Download Google SketchUp

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Mai 04 2012

Langsam geht’s los!

Geschrieben von Markus in «Projekt Haus»

gaaanz langsam… aber immerhin! Und wenn man ehrlich ist kommt es jetzt auf +/- zwei Tage auch mehr nicht an.

Bagger

Vergangenen Freitag waren nur vier Holzpflöcke zu sehen, die die Ecken des Hauses markieren. Am Montag kamen noch ein paar Eisenstangen dazu, so dass sich auch die Position der Garage sowie der Sitzecke im Erdgeschoss erahnen ließen. Am Mittwoch wurden die Platten des Gehweges entfernt, damit hier nichts zu Schaden kommt (ich musste natürlich gleich nach Erteilung der Baugenehmigung der Stadt schriftlich geben, dass ich für eventuelle Schäden aufkomme…). Gestern stand neben ein paar Metern Bauzaun auch ein Dixie-Klo auf dem Grundstück. Und heute ist endlich, endlich der Bagger angerückt und hat ein wenig die Humusschicht angekratzt. Mal sehen, ob es morgen - obwohl Samstag - wie versprochen weitergeht.

Der Baustromanschluß ist leider noch nicht gelegt. Offenbar nehmen sich die Stadtwerke dieses Mal die vollen zehn Tage Zeit, die sie dafür haben. Unser Bautrupp steht jedenfalls in den Startlöchern und kann jederzeit loslegen. Hoffentlich kommende Woche!

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Mai 01 2012

Energiefrage reloaded - alles wieder anders

Geschrieben von Markus in «Projekt Haus»

Vor gut einem Jahr war die Energiefrage schon einmal Thema eines Beitrages. In der Zwischenzeit sind unsere Planungen natürlich ein gutes Stück weiter und die Frage nach dem richtigen System für Heizung und Warmwasserbereitung stellt sich erneut. Nachdem nun mehrere Angebote vorliegen und wir auch verschiedene Gespräche u.a. mit Fachbetrieben führen konnten, haben sich doch einige neue Aspekte ergeben. Natürlich gilt keine der folgenden Aussagen pauschal, sondern immer nur für unseren individuellen Fall!

Amortisation

  1. Solarthermie
    Der Gedanke, die Wärmepumpe durch ein Solarhermiemodul zu unterstützen klingt zunächst charmant: für mindestens 6 Monate könnte die Wärmepumpe quasi stillstehen, das Warmwasser wird zum Nulltarif über die Kollektoren auf dem Dach aufgeheizt.
    In der Praxis rechnet sich die Kombination Wärmepumpe + Solarthermie allerdings nicht, da der Anteil der Warmwasserbereitung nur etwa 30% beträgt und natürlich dann am meisten warmes Wasser benötigt wird, wenn die Kollektoren keines oder nur sehr wenig liefern. Damit war dieses Thema relativ schnell ad acta gelegt.
  2. Wasserführender Kaminofen
    Das Prinzip ist schnell erklärt: neben der Strahlungswärme, die der Kamin direkt an den Wohnraum abgibt wird ein Teil der Wärme dafür genutzt eine in den Kamin integrierte Wassertasche zu erwärmen, die an den primären Heizungskreislauf des Hauses angeschlossen ist. Diese Energie kann dann zur Unterstützung der Heizung und/oder für die Warmwasserbereitung genutzt werden. Was das Solarthermie-Modul im Sommer erledigt würde der Kamin im Winter übernehmen.
    Auch diese Idee haben wir mangels Wirtschaftlichkeit wieder verworfen. So schön die Lösung auch klingt - die Kosten stehen in keinem Verhältnis zum Nutzen.
  3. Kontrollierte Wohnraumlüftung (KWL)
    Stattdessen kam schnell ein neuer Punkt auf die Tisch. War ich anfangs noch der Meinung, dass die KWL eine überflüssige Investition darstellt, habe ich mich doch eines besseren belehren lassen müssen. Im Gegensatz zur Solarthermie steigert eine solche Anlage die Effizienz des Gesamtsystems erheblich. Hinzu kommt, dass gerade bei den extrem dichten Häusern eine gute Durchlüftung essentiell ist, da es u.a. leicht zu Schimmelbildung kommen kann. Dies gilt im besonderen Maße in den ersten beiden Jahren, so lange der Neubau noch nicht ausgetrocknet ist. Natürlich kann man ständig über die Fenster lüften, allerdings stellt sich dann die Frage, wozu man ein hochgedämmtes Haus mit Dreifachverglasung und allem möglichen «Schnickschnack» baut, wenn die Energie im wahrsten Sinne des Wortes zum Fenster rausgeschmissen wird. Ausserdem wär’s vor allem im Winter irgendwie ungemütlich.
    Energie spart die Wohnraumlüftung dadurch, dass mit Hilfe eines Kreuzwärmetauschers bis zu 95 % der Energie aus der verbrauchten Raumluft zurückgewonnen und an die frische Zuluft abgegeben wird. Damit wird die Heizung erheblich entlastet. Ein weiterer großer Vorteil ist ein zu jeder Zeit gut gelüftetes Haus - und das auch, wenn man längere Zeit im Urlaub ist. Letztlich sorgt die kontrollierte Wohnraumlüftung einfach für ein angenehmes Raumklima, auch bei geschlossenen Fenstern. Im Sommer bleibt die Hitze draußen, im Winter die Wärme drinnen. Dank Pollenfilter können wir geplagte Allergiker aufatmen :-) Zusätzlich erreicht man mit relativ überschaubaren Investitionskosten eine Klimatisierung: dafür werden ca. 30m Rohr in etwa 1m Tiefe verlegt («Erdkollektor»), durch das die Frischluft angesaugt wird. Das Prinzip ist einfach: die Temperatur im Boden ist relativ konstant - im Sommer wird die warme Aussenluft vorgekühlt, im Winter bei strengem Frost vorgewärmt. Insgesamt ein erheblicher Mehrwert, wie wir finden. Und auch die Kosten-Nutzen-Rechnung stimmt. Die Entscheidung pro KWL steht damit fest.
  4. Die Wärmepumpe
    Beim Thema Heizung gab es Anfang dieser Woche eine 180° Wende. Bisher stand ausser Frage, dass wir eine monovalet betriebene Grundwasser-Wärmepumpe als Heizsystem nutzen werden. Die Voraussetzungen sind gut: Grundwasser nur etwa 5m unter Geländeoberkante, gute Grundwasserqualität, Kiesboden und auch unser kleines Grundstück wäre groß genug, um die nötigen 15m Abstand zwischen Saug- und Schluckbrunnen einhalten zu können. Wegen der hohen Effizienz von Grundwasserwärmepumpen mit Leistungszahlen von über 4,5 (d.h. vereinfacht je eingesetzter Kilowattstunde Strom erhält man 4,5kWh Wärme) fiel die Entscheidung schnell gegen die deutlich ineffizientere Luft-Wärmepumpe. Eine Gasheizung wollen wir aus verschiedenen Gründen nicht, Öl oder Pellets kamen ohnehin nie in Frage.
    Allerdings stellt das Heizsystem eine nicht unerhebliche Investition dar, weshalb eine genauere wirtschaftliche Betrachtung erforderlich ist. Und deren Ergebnis ist in unserem Fall eindeutig: die höheren Anschaffungskosten für die Grundwasser-WP amortisieren sich trotz der wesentlich höheren Energieeffizienz im Vergleich zu einer Luft-WP in keinem sinnvollen Zeitraum. Der Grundpreis für beide Systeme ist zwar annährend gleich, allerdings schlagen die Kosten für die Erschließung der Wärmequelle «Grundwasser» mit Minumum 8.000€ zu Buche, was bei Luft als Wärmequelle entfällt. Hier hatte ich ehrlich gesagt mit deutlich weniger gerechnet, ein erstes Angebot lag aber sogar bei 12.000€. Ausserdem muss bei einer wirtschaftlichen Gesamtbetrachtung berücksichtig werden, dass die Mehrkosten zu einem guten Teil kreditfinanziert sind und man die anfallenden Zinsen einrechnen muss. Letzlich benötigt ein so kleines Haus wie das unsere zu wenig Energie, als dass der Mehrverbrauch an Strom die Mehrkosten plus Zinsen innerhalb eines überschaubaren Zeitraumes kompensieren würde.
    Ich habe mal eine schicke Excel Tabelle gebastelt, bei der man an allen möglichen Stellschrauben drehen kann und die monetären Auswirkungen der verschiedenen Parameter visualisiert bekommt: angefangen bei der JAZ der Wärmepumpen, über den voraussichtlichen Energieverbauch und die angenommene Preissteigerung beim Strom bis hin zum Kreditzins und dem Fremdkapital-Anteil der Finanzierung.

    → Excel Tabelle - Vergleich Grundwasser-WP vs. Luft-WP (XLSX, 34KB)

 

Damit ist die Entscheidung also zu 99% gefallen: wir werden eine Luft-Wärmepumpe mit kontrollierter Wohnraumlüftung verbauen. Die Änderungen an den Planungen sind relativ gering. Genaueres in Kürze!

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Apr 28 2012

Am Ende des Geldes ist noch so viel Hausbau übrig

Geschrieben von Markus in «Projekt Haus»

Ganz so dramatisch ist es zwar noch nicht, der Hausbau im eigentlichen Sinne hat ja auch noch gar nicht begonnen. Allerdings ist es schon beachtlich, was an (Neben)Kosten zusammenkommt. Und so sind schon mehr als die Hälfte unseres (ursprünglich) geplanten Budgets aufgebraucht, ohne dass irgendetwas zu sehen wäre. Hier mal eine kleine Übersicht, welche die Kosten anteilig darstellt:
Ausgabenliste

Okay, das Grundstück ist natürlich das größte Stück vom Kuchen, allerdings finde ich schon die schiere Anzahl der Positionen recht beachtlich. Und die dicken Brocken kommen ja erst noch!

Auf jeden Fall sind wir endlich soweit, dass kommende Woche mit dem Aushub begonnen wird! Ja!!! Gestern habe ich den Vertrag mit dem Rohbauer unterzeichnet, wir haben geklärt wo der Baukran stehen kann und auch wo 150m3 Aushub zwischengelagert werden, die im Anschluß an den Rohbau wieder zum Verfüllen benötigt werden. Das Abfahren und spätere wieder Rankarren wäre ein teurer Spass geworden (jeweils ca. 15€ pro m3). Die kleinen Grundstücke in München lassen solch vermeintliche Trivialitäten zu einem echten Problem werden. Wie gut, dass wir nur Besitzer eines Miteigentumsanteils eines größeren Flurstücks sind, und das andere Endhaus, welches auch mit 370m2 den größten Grund hat noch nicht einmal genehmigt ist. Dort ist also erstmal genug Platz für einen Haufen Kies :-)

gepflockt

Wenn ich ein paar Zeilen weiter oben geschrieben habe, dass nichts zu sehen ist, entspricht dies nicht ganz den Tatsachen. Offensichtlich war gestern Abend nach meinem Termin mit der Rohbaufirma noch der Vermesser am Grundstück und hat «gepflockt». Die nächste spannende Frage ist, ob die Stadtwerke München ihre Performance bei der Entfernung der Freileitung nochmal bei der Einrichtung des Baustroms wiederholen können. Denn ohne Strom kein Kran. Und ohne Kran kann schlecht mit den Bauarbeiten begonnen werden, was aktuell für den 7. Mai geplant ist

Meinen Blog habe ich nun noch mehr Richtung «Bautagebuch» gepimpt. Links oben gibt es jetzt eine Rubrik «Projekte» mit den wichtigsten Meilensteinen, einer Übersicht der beteiligten Firmen, den aktuellen Stand der Pläne sowie Fotos und eine Linksammlung. Letztere ist ein Auszug aus meiner auf über 250 Bookmarks gewachsenen Liste bei Mr. Wong. Wie bei vielen anderen Dingen frage ich mich auch beim Thema Hausbau, wie man das in früheren Zeiten ganz ohne Internet bewerkstelligen konnte? So vollkommen ohne Informationen und Erfahrungen anderer? Undenkbar!

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