Das Thema Garten

Irgendjemand hat mal zu mir gesagt, dass man ein Haus ja vor allem wegen des Gartens baut. Da ist auf jeden Fall etwas Wahres dran.

Unser erstes Jahr im neuen Haus hatten wir jedenfalls ohne (eigenen) Garten verbracht. Wie bei so vielen Dingen erscheint das in der Rückschau vollkommen undenkbar. Nun gibt es aber nicht nur in der Volkswirtschaftslehre die berühmt berüchtigte «Budgetrestriktion». Hinzu kam, dass die unzähligen Baustellen am und im Haus das Thema Außenanlage deutlich in den Hintergrund rücken ließen. Und außerdem mussten wir uns zumindest bei der Gemeinschaftsfläche mit unseren Nachbarn abstimmen.

Den Winter 2013/2014 haben wir für Planungen und Überlegungen genutzt – schließlich sollte das «Drumherum» auch irgendwie zu Architektur und Erscheinungsbild unseres Hauses passen – und eben kein 08/15-Betonterrasse-Maschendrahtzaun-Thujenhecke-Garten werden. Wie beim Haus gibt es auch bei der Gartengestaltung unendlich viele Möglichkeiten — selbst oder gerade für kleine Flächen. In unserem Fall sprechen wir von sage und schreibe 273 m2 Grundstück — inkl. Haus und Gemeinschaftsflächen! Sehr hilfreich in der Ideenfindungsphase hat sich ein Buch erwiesen: «Kleine Gärten. Das große Ideenbuch» von Peter Janke.

Schon bei der Planung der Falt-Türanlage zur künftigen Terrasse war die Überlegung, den Wohnraum nach draußen fortzusetzen. Das sollte natürlich so umgesetzt werden. Außerdem wollte ich irgendwo Wasser. Und Licht. Die Terrasse durfte nicht zu klein ausfallen und für die Kinder sollte es ausreichend (Rasen)fläche zum Spielen geben. Ein schöner großer Hausbaum stand ebenso im Pflichtenheft wie eine Beerenhecke. Dazu noch irgendwo ein Gartenhaus, denn Rasenmäher & Co. wollen schließlich auch untergebracht werden. Und so weiter… Und kosten darf es natürlich nichts 🙂

Am Anfang sollte ein Plan stehen — weshalb wir uns an einen Landschaftsgärtner gewandt haben, der all unsere Ideen in einer Planskizze visualisieren sollte. Das macht natürlich niemand umsonst, allerdings hielten wir es für gut investiertes Geld. Und auch wenn der Prozess ein wenig holprig verlief sollte sich die Vorgehensweise als gut und richtig erweisen.

Gartenplanung

Auf Grundlage dieser ersten Planskizze haben wir den Vorschlag nach unseren Vorstellungen weiterentwickelt und nach und nach angepasst. Ich kann hier jedem, dessen Vorstellungskraft im zweidimensionalen Raum begrenzt ist ein feines Stück Software namens «SketchUp» ans Herz legen. Der Umgang erfordert ein wenig Übung und man kann unendlich viel Zeit mit Details verbringen. Am Ende hat sich der Aufwand gelohnt, denn so hatten wir ein perfektes Briefing für die Gartenbaufirma, die unsere Ideen umsetzen durfte. Ein paar Details dazu gibt’s im Fototagebuch // April 2014

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