Wenn schon kein Pool…

Formidra Jolly Solardusche

…dann wenigstens eine Gartendusche – so der Plan für mein nächstes größeres Projekt in unserem Garten. Der Begriff «Projekt» impliziert bereits, dass mir dabei nicht eine 08/15 Aufstelldusche vorschwebte, die mittels Gartenschlauch angeschlossen wird. Zum einen aus rein ästhetischen Gründen, zum anderen aus praktischen Erwägungen: entweder das Ding steht den ganzen Sommer irgendwo im Weg rum oder aber man lagert es in der ohnehin viel zu kleinen Garage und stellt es nur bei Bedarf auf – was dann bestenfalls ausnahmsweise passieren würde. Außerdem liegt die Wassertemperatur frisch aus der Leitung bei knackigen 12°C, was meinen Damen und auch mir definitiv zu frisch ist. Deshalb sollte es eine fest installiertre Solardusche werden! Die Suche nach dem Standort Die Ausrichtung unseres Gartens Richtung Nord-Westen machte die Frage…

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Ein Gartenteich muss her!

Planung und Aushub Kaum war der Garten angelegt — fertig ist er ja im Grunde nie — begann in mir die Idee von einem Gartenteich zu reifen. Die möglichen Standorte sind aufgrund unserer recht überschaubaren Grünfläche begrenzt. Und weil man den Teich natürlich von Haus und Terrasse aus sehen möchte war schnell ein Plätzchen gefunden. Dazu sich bot das leichte Gefälle Richtung Straße für einen kleinen Bachlauf an. Schließlich wollte ich den schon zu Kindheitstagen im Garten meiner Eltern, am besten noch mit Wasserfall. Allerdings wurde er dort nie realisiert. Mein Plan war, einen an die Terrasse bzw. den Kiesstreifen angrenzenden Teich in einen schmalen Bachlauf entlang des Pflanzstreifens an der westlichen Grundstücksgrenze münden zu lassen. Am unteren Ende sollte die Pumpe stehen, weshalb der…

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Feucht, schattig und doch grün – unser Garagendach

Unser begrüntes Garagendach geht nun in seine dritte Vegetationsperiode – Zeit für ein Zwischenfazit. In meinem Beitrag „Das Gründach Experiment“ vom Juni 2016 hatte ich Ausgangssituation sowie die einzelnen Schritte zum Gründach ausführlich beschrieben. Was ist daraus geworden? Gleich mal vorneweg — einiges ist anders gekommen als geplant, vieles hat widererwartend gut funktioniert. So gut, dass ich ein weiteres Gründach auf dem auskargenden Bauteil Richtung Westen in Kürze in Angriff nehmen werde. Bericht folgt an dieser Stelle! Die Voraussetzungen für eine extensive Begrünung auf unserem Garagendach waren nicht gerade die besten: kein Gefälle und damit stehendes Wasser, wenig Sonneneinstrahlung, geringe (Substrat-)Aufbauhöhe von nur 6cm. Das Ergebnis ist eine dauerdurchnässte, schattige und nährstoffarme Fläche. Dennoch hat sich eine ganz interessante Vegetation engwickelt. Erstaunlicherweise bereiten die nassen…

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Es grünt so grün?

Ein paar Gedanken zum Thema Gartenbewässerung Über Sinn und Unsinn einer (automatischen) Gartenbewässerung lässt sich sicherlich streiten. So war ich stets der Meinung, dass eine zusätzliche Bewässerung in unseren Breiten komplett überflüssig ist. Schließlich gibt es kaum längere Trockenperioden, ein Atlantik-Tief folgt dem anderen und bringt uns regelmäßig und ausreichend Niederschlag – zumindest hier in Oberbayern. Nicht, dass ich nun komplett anderer Meinung wäre. Allerdings hat ein frisch angelegter Garten andere Anforderungen als ein eingewachsener. Ein weiterer noch viel entscheidenderer Faktor sind die Bodenverhältnisse. Während der Untergrund im Garten meines Elternhauses, das sich nur 20km nordwestlich von uns befindet einfach nur aus Lehm bestand, leben wir hier in der Münchner Schotterebene. Ein eklatanter Unterschied! Im ersten Fall hatten wir Drainagen gelegt um Staunässe zu vermeiden…

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Ein kleines Stück Wildblumenwiese

Der Garten ist ja für den gemeinen Häuslebauer so etwas wie sein Kleinod. Als bekennender Hobby-Biologe und Pflanzenliebhaber ist das bei mir nicht anders — willkommen in der Spießerwelt 😉 Weil in der Stadt gelegen musste unser Garten relativ klein ausfallen. Nichts desto trotz bieten die nur etwa 120 Quadratmeter Grünfläche genügend Raum für Pflänzchen und ein paar Spielereien. Die Idee war immer, mit einem Teil des Gartens einen Gegenpol zu der relativ strikten Architektur unseres Hauses zu setzten. Diese setzt sich zunächst mit der Terrasse fort und endet an einem Zierkiesstreifen. Dahinter sollte es eher „wild“ zugehen. Soweit so gut, leider war die Grundstücksgrenze Richtung Westen nicht besonders schön anzusehen. Die verschiedenen Beerensträucher, die eine Art „Nasch-Hecke“ bilden, waren umgeben von hoch wachsendem Gras,…

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