Den Porsche in der Garage

Jetzt sind wir schon mitten drin, in der Planung möglicher Grundrisse oder auch des «Raumprogramms». Dass es bei einem doch eher kleinen Haus so viele unterschiedliche Möglichkeiten geben kann, hätten wir gar nicht erwartet. Neben den gängigen Aufteilungen haben wir z.B. mehrere Vorschläge mit «Split-Level» bekommen, d.h. die einzelnen Ebenen der Vorder- zur Rückseite sind jeweils um eine halbe Geschosshöhe versetzt angeordnet. Bei einer weiteren weiteren Variante ist das komplette Erdgeschoss etwas abgesenkt, wodurch wir noch ein Mini-Geschoss im Dachspitz gewinnen würden. Allen Vorentwürfen gemeinsam ist der Porsche in der Garage 🙂 . Für den wird es am Ende aber leider definitiv nicht reichen… Jede Variante hat ihren eigenen Reiz und ist gleichzeitig mit bestimmten Vor- und Nachteilen verbunden, mehr oder weniger Kind-geeignet, verspielter oder…

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Die Energiefrage

Neben vielen gestalterischen Fragen gibt es bei unserem «Projekt Haus» ein sehr zentrales Thema, das ja momentan nicht nur uns, sondern mindestens die ganze Nation bewegt: die Energiefrage. Übertragen auf unser Haus Projekt also die Frage, welche Technik für Heizung und Warmwasserbereitung zum Einsatz kommen soll. Wenn man das ganze unter dem Begriff «Anlagentechnik» subsummiert, stellt dies eine der größten Einzelinvestitionen dar. Ausserdem ist die Tragweite der Entscheidung für oder gegen ein bestimmtes System beträchtlich und auch nicht ohne Weiteres zu revidieren. Ausgangsbasis Wenn es um das Thema Energie im Haus geht ist das «A&O» eine vernünftige Dämmung. Was man hier versäumt läßt sich nur schwer bzw. sehr teuer mit entsprechender Anlagentechnik erkaufen. Daher ist der Plan, auf jeden Fall ein «Effizienzhaus 70» (EnEV 2009)…

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Verträge unter Dach und Fach

Und weiter gehts. Gestern waren wir bei der Hausbank um unsere Verschuldung – ääh Finanzierung – zu besiegeln. Zwei sehr bezeichnende Zitate aus dem Vertrag: «Auf Basis der bei Darlehensabschluss maßgeblichen Darlehenskonditionen ergibt sich eine voraussichtliche Darlehensgesamtlaufzeit von ca. 43,8 Jahren.» «Die Gesamtzahl der Teilbeträge auf der Grundlage der bei Abschluss dieses Vertrages maßgeblichen Darlehensbedingungen beträgt 526.» Hmmmmmm… das sind ja Aussichten 😉 Zinstechnisch haben wir trotz allem noch einen halbwegs guten Zeitpunkt erwischt. Wir hatten die Konditionen Mitte März fixiert, mittlerweile wären es gut 40 Basispunkte mehr (innerhalb von nur 3 Wochen!). Wenn ich allerdings daran denke, wo die Bauzinsen im August letzten Jahres waren könnte ich mich… naja, aber was hätten wir tun sollen, wenn’s nix passendes zu kaufen gibt. Heute haben wir…

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„Kommun angebautes Einfamilienhaus“…

…so lautet die architektonisch korrekte Bezeichnung für unser Bauvorhaben – klingt doch auf jeden Fall deutlich weniger trivial als „Reiheneckhaus“ 🙂 Mehr dazu gleich noch. Nach einem weiteren Termin beim Notar am gestirgen Donnerstag, saßen wir heute über vier Stunden bei einem erweiterten Mittagessen mit dem Architekten unserer Wahl zusammen. Ziel war es, unsere Vorstellungen bzgl. Raumprogramm, Bauweise, und vieles mehr weiter zu konkretisieren und auch über den Architektenvertrag zu sprechen. Letzteren hoffe ich dann kommende Woche unter Dach und Fach zu bekommen. Wie schon im vorigen Beitrag beschrieben, müssen wir den ein oder anderen Kompromiß eingehen. Auf den 943m2 Grundstück, von denen wir einen kleinen Teil erworben haben, ist ein Vierspänner eines sog. „Systemhausanbieters“ geplant (vgl. Grafik – wir sind Nr.1) Der glückliche Zufall…

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Endlich „Großgrundbesitzer“

Am Montag vergangener Woche – kalendarischer Frühlingsanfang – war es soweit. Wir hatten unseren Notartermin zur Unterzeichnung des Kaufvertrags für ein Grundstück. Damit hatte die über eineinhalb Jahre dauerende, über weite Strecken aussichtslose, bisweilen deprimierende Suche nach einer größeren Bleibe endlich ein glückliches Ende gefunden. Vielleicht sollte ich es ehrlicherweise eher als „Grundstückchen“ bezeichnen, schließlich sind es ganze 273m2, also nur ein kleiner Teil dessen, was auf dem Foto unten zu sehen ist. Das lange Warten und die Beharrlichkeit haben sich letztlich absolut gelohnt. Unsere wichtigsten Prioritäten sind erfüllt, nämlich erstens, in Obermenzing zu bleiben – und das noch möglichst in der Nähe unserer aktuellen „Homebase“ – und zweitens mit Architekt selbst bauen zu können (dass wir dafür den ein oder anderen Kompromiss eingehen müssen,…

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