Wenn schon kein Pool…

Formidra Jolly Solardusche

…dann wenigstens eine Gartendusche – so der Plan für mein nächstes größeres Projekt in unserem Garten. Der Begriff «Projekt» impliziert bereits, dass mir dabei nicht eine 08/15 Aufstelldusche vorschwebte, die mittels Gartenschlauch angeschlossen wird. Zum einen aus rein ästhetischen Gründen, zum anderen aus praktischen Erwägungen: entweder das Ding steht den ganzen Sommer irgendwo im Weg rum oder aber man lagert es in der ohnehin viel zu kleinen Garage und stellt es nur bei Bedarf auf – was dann bestenfalls ausnahmsweise passieren würde. Außerdem liegt die Wassertemperatur frisch aus der Leitung bei knackigen 12°C, was meinen Damen und auch mir definitiv zu frisch ist. Deshalb sollte es eine fest installiertre Solardusche werden! Die Suche nach dem Standort Die Ausrichtung unseres Gartens Richtung Nord-Westen machte die Frage…

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Es grünt so grün?

Ein paar Gedanken zum Thema Gartenbewässerung Über Sinn und Unsinn einer (automatischen) Gartenbewässerung lässt sich sicherlich streiten. So war ich stets der Meinung, dass eine zusätzliche Bewässerung in unseren Breiten komplett überflüssig ist. Schließlich gibt es kaum längere Trockenperioden, ein Atlantik-Tief folgt dem anderen und bringt uns regelmäßig und ausreichend Niederschlag – zumindest hier in Oberbayern. Nicht, dass ich nun komplett anderer Meinung wäre. Allerdings hat ein frisch angelegter Garten andere Anforderungen als ein eingewachsener. Ein weiterer noch viel entscheidenderer Faktor sind die Bodenverhältnisse. Während der Untergrund im Garten meines Elternhauses, das sich nur 20km nordwestlich von uns befindet einfach nur aus Lehm bestand, leben wir hier in der Münchner Schotterebene. Ein eklatanter Unterschied! Im ersten Fall hatten wir Drainagen gelegt um Staunässe zu vermeiden…

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Das Gründach-Experiment

  Vor einigen Monaten hatte ich ja bereits ausführlich über unser Garagendach berichtet. Quasi als Kompensation für die verschiedensten Planungs- und Ausführungsfehler hatte ich beschlossen die Fläche in großen Teilen zu begrünen. Neben einer optischen Verschönerung wollte ich durch den mehrschichtigen Aufbau eine Art Schwammeffekt erzeugen, so dass das ansonsten stehende Wasser aufgesaugt und verdunstet werden kann. Soweit die Theorie – ob und inwieweit das funktionieren wird muss sich noch zeigen. Bei den in den vergangenen Wochen angefallenen Regenmassen kapituliert selbst der dickste Schwamm 🙂 Aber immer der Reihe nach: begonnen hatte ich bereits im vergangenen Herbst mit den unteren Schichten: Wurzelschutzfolie, Schutzflies und etwa zwei bis drei Zentimeter Lavamulch als Drainage. Mangels Kran, Lastenaufzug oder anderer Helferlein musste sämtliches Material mittels Leiter auf das…

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