Das Gründach-Experiment

  Vor einigen Monaten hatte ich ja bereits ausführlich über unser Garagendach berichtet. Quasi als Kompensation für die verschiedensten Planungs- und Ausführungsfehler hatte ich beschlossen die Fläche in großen Teilen zu begrünen. Neben einer optischen Verschönerung wollte ich durch den mehrschichtigen Aufbau eine Art Schwammeffekt erzeugen, so dass das ansonsten stehende Wasser aufgesaugt und verdunstet werden kann. Soweit die Theorie – ob und inwieweit das funktionieren wird muss sich noch zeigen. Bei den in den vergangenen Wochen angefallenen Regenmassen kapituliert selbst der dickste Schwamm 🙂 Aber immer der Reihe nach: begonnen hatte ich bereits im vergangenen Herbst mit den unteren Schichten: Wurzelschutzfolie, Schutzflies und etwa zwei bis drei Zentimeter Lavamulch als Drainage. Mangels Kran, Lastenaufzug oder anderer Helferlein musste sämtliches Material mittels Leiter auf das…

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Unser Garagendach

Als Terrasse geplant und statisch sogar so ausgelegt, dass wir einen Whirpool draufstellen könnten, steht unserere Garage quasi stellvertretend für die Planungs- und Ausführungsfehler an unserem Haus. Damit war sie die letzten 36 Monate mehr oder weniger ein Dauerreizthema. Inzwischen sind wir so gut wie fertig, viel später als geplant dafür mit jeder Menge Ärger, Anwalts- und Gutachterterminen, diversen Aha-Erlebnissen und natürlich – klar – erheblichen Mehrkosten… Seit letzter Woche haben wir nun sogar ein Tor davor 🙂 Dank unseres «Null-Gefälle-Dachs» ohne vernünftigen Ablauf (dafür mit Überlauf => siehe Foto unten) habe ich mich irgendwann genauer mit dem Thema Dachbegrünung befasst. Denn das Wasser auf unserem Garagendach, das nur nach längeren Trockenperioden wirklich komplett verdunstet bereitete mir doch ein gewisses Unbehagen. Schon während der Bauphase,…

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Ein Hausbaum muss her!

nur welcher? Also erstmal von vorne… Auf unserer Gemeinschaftsfläche vor dem Haus gibt es drei Pflanzflächen. Gemeinsam mit unseren Nachbarn haben wir Anfang des Jahres entschieden, dass nicht alle Eigentümer alle Flächen bepflanzen, sondern jedem Haus eine Fläche zugeteilt wird: unserem Haus konsequenterweise die an unseren Garten angrenzende 🙂 Nachdem das also geklärt war zurück zur Ausgangsfrage: welchen Baum pflanzen? Die Auswahl ist schier unendlich… ein Laubbaum sollte es sein, möglichst einheimisch. Und es sollte schon ein „richtiger Baum“ sein – in Fachkreisen „Hochstamm“ genannt. Eiche, Buche, Kastanie und Co. schieden schnell aus, da diese Bäume viel zu groß werden und die Pflanzfläche mit nichteinmal zwei Quadratmetern recht klein ist. Die Wurzeln sollten natürlich weder das Pflaster der Einfahrt anheben, noch Leitungen oder Gebäude beschädigen….

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Das Thema Garten

Irgendjemand hat mal zu mir gesagt, dass man ein Haus ja vor allem wegen des Gartens baut. Da ist auf jeden Fall etwas Wahres dran. Unser erstes Jahr im neuen Haus hatten wir jedenfalls ohne (eigenen) Garten verbracht. Wie bei so vielen Dingen erscheint das in der Rückschau vollkommen undenkbar. Nun gibt es aber nicht nur in der Volkswirtschaftslehre die berühmt berüchtigte «Budgetrestriktion». Hinzu kam, dass die unzähligen Baustellen am und im Haus das Thema Außenanlage deutlich in den Hintergrund rücken ließen. Und außerdem mussten wir uns zumindest bei der Gemeinschaftsfläche mit unseren Nachbarn abstimmen. Den Winter 2013/2014 haben wir für Planungen und Überlegungen genutzt – schließlich sollte das «Drumherum» auch irgendwie zu Architektur und Erscheinungsbild unseres Hauses passen – und eben kein 08/15-Betonterrasse-Maschendrahtzaun-Thujenhecke-Garten werden….

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