Alles für die Effizienz:
Die Besonderheiten moderner Gebäudetechnik — Teil 2

Moderne Gebäudetechnik bringt so manche Überraschung mit sich. An einigen Stellen muss man sich von liebgewonnenen Gewohnheiten zugunsten der Effizienz verabschieden. Vielfach bringt sie aber auch einfach einen massiven Komfort-Gewinn. Hier nun also die angekündigte Fortsetzung zu Teil 1: 4. Energiesparen durch zeitweise Temperaturabsenkung Die Nachtabsenkung, aber auch das temporäre Herunterregeln der Heizung, z.B. wenn tagsüber niemand im Haus ist, wird häufig als wichtiger Beitrag zur Energieeinsparung genannt. Inzwischen gibt es viele Anbieter sog. Smarthome-Lösungen, bei denen z.B. mittels App die Thermostate fernbedient werden können oder die Steuerung auf Basis des Tagesablaufs erfolgt. Wie im letzten Beitrag schon geschildert, sind Flächenheizungen im Niedertemperaturbetrieb extrem träge. Das Schließen von einzelnen oder mehreren Heizkreisen wirkt sich zudem negativ auf die Hydraulik des Rohrleitungssystems und damit auf die…

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Ein Hausbaum muss her!

nur welcher? Also erstmal von vorne… Auf unserer Gemeinschaftsfläche vor dem Haus gibt es drei Pflanzflächen. Gemeinsam mit unseren Nachbarn haben wir Anfang des Jahres entschieden, dass nicht alle Eigentümer alle Flächen bepflanzen, sondern jedem Haus eine Fläche zugeteilt wird: unserem Haus konsequenterweise die an unseren Garten angrenzende 🙂 Nachdem das also geklärt war zurück zur Ausgangsfrage: welchen Baum pflanzen? Die Auswahl ist schier unendlich… ein Laubbaum sollte es sein, möglichst einheimisch. Und es sollte schon ein „richtiger Baum“ sein – in Fachkreisen „Hochstamm“ genannt. Eiche, Buche, Kastanie und Co. schieden schnell aus, da diese Bäume viel zu groß werden und die Pflanzfläche mit nichteinmal zwei Quadratmetern recht klein ist. Die Wurzeln sollten natürlich weder das Pflaster der Einfahrt anheben, noch Leitungen oder Gebäude beschädigen….

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Alles für die Effizienz:
Die Besonderheiten moderner Gebäudetechnik — Teil 1

Früher war die Welt einfach. Die Heizung bollerte was das Zeug hielt, und wenn es zu warm wurde hat man die Fenster aufgemacht. Beliebt war auch die Kombination laufende Heizung plus gekipptes Fenster — frische Luft und Wärme zugleich, Temperaturregelung durch Öffnen der Fenster. Effizient geht anders! Am meisten Energie spart wer gar nicht heizt. Diese Option hatten wir aber recht schnell verworfen 🙂 Beim Heizsystem für unser Haus hatten wir uns nach reiflichen Überlegungen für eine Luftwärmepumpe (LWP) entschieden (vgl. Beiträge vom 19. April 2011 und 01. Mai 2012). Im ganzen Haus liegt Fußbodenheizung (FBH), ergänzt wird diese durch eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung (KWL). Die Wärmepumpe, eine Novelan LIC10e ist ein sog. Kompaktgerät, das komplett im Haus aufgestellt wird und weitgehend geräuschlos zu…

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Das Thema Garten

Irgendjemand hat mal zu mir gesagt, dass man ein Haus ja vor allem wegen des Gartens baut. Da ist auf jeden Fall etwas Wahres dran. Unser erstes Jahr im neuen Haus hatten wir jedenfalls ohne (eigenen) Garten verbracht. Wie bei so vielen Dingen erscheint das in der Rückschau vollkommen undenkbar. Nun gibt es aber nicht nur in der Volkswirtschaftslehre die berühmt berüchtigte «Budgetrestriktion». Hinzu kam, dass die unzähligen Baustellen am und im Haus das Thema Außenanlage deutlich in den Hintergrund rücken ließen. Und außerdem mussten wir uns zumindest bei der Gemeinschaftsfläche mit unseren Nachbarn abstimmen. Den Winter 2013/2014 haben wir für Planungen und Überlegungen genutzt – schließlich sollte das «Drumherum» auch irgendwie zu Architektur und Erscheinungsbild unseres Hauses passen – und eben kein 08/15-Betonterrasse-Maschendrahtzaun-Thujenhecke-Garten werden….

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25 Monate und zehn Tage später

Exakt so lange liegt unser Einzug — und auch mein letzter Eintrag hier inzwischen zurück. Seither hat sich einiges getan — fertig sind wir aber nach wie vor nicht. Nur knapp am wirtschaftlichen Ruin vorbeigeschrammt, kämpfen wir leider nach wie vor mit den mangelhaften Leistungen einiger Beteiligter. Vielleicht sollte man besser von Nicht-Leistung sprechen. Aber vielleicht alles der Reihe nach… Nach den anfänglichen Unzulänglichkeiten, die der Einzug in ein unfertiges Haus so mit sich bringt, haben wir uns ganz gut eingelebt. Rückblickend ist es fast unvorstellbar, wie wir die ersten Wochen hier zugebracht hatten: Maler- und Trockenbauarbeiten im Keller, teilweise ohne Innentüren, das Haus komplett eingerüstet und ohne die letzte Putzschicht, viele Fenster mit Folien verklebt, rund um das Haus nur Dreck. Der Winter, der…

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